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Wie funktioniert das Inkontinenzmonitoring?

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Das Inkontinenzmonitoring von alea unterstützt Pflegende durch Echtzeit-Daten zum Füllgrad und Status von Inkontinenzprodukten (IKP). Aktuell erfasst das System die Urinerkennung mit Füllstandsanzeige und informiert digital über den idealen Wechselzeitpunkt.

Ziele der Funktion:

  • Vermeidung von Begleiterkrankungen: Hautreizungen, Infektionen (z. B. Harnwegsinfekte), Wundliegen oder Dermatitis durch optimierte Wechselintervalle.
  • Effizienzsteigerung: Reduzierung von Leckagen, Material- und Zeitersparnis durch bedarfsgerechte Wechselroutinen.
  • Verbesserte Lebensqualität: Weniger Symptome und Folgeerkrankungen für Pflegeempfänger:innen.

Indikation:

Geeignet für Personen mit diagnostizierter leichter, mittlerer und schwerer Inkontinenz (Belastungsinkontinenz, Dranginkontinenz (motorisch und/oder sensorisch), gemischte Harninkontinenz, Reflexinkontinenz, Überlaufinkontinenz, extraurethrale Formen der Harninkontinenz, Stuhlinkontinenz.

Anwendungshinweise:

  • Die alea-Hardware kommt nicht direkt mit der Haut in Kontakt. Der Clip wird vorne in der dafür vorgesehenen Tasche des Inkontinenzprodukts (IKP) befestigt und sorgt für eine stabile Position sowie eine zuverlässige Messung.

  • Das System ersetzt keine pflegerischen Standards, sondern unterstützt die Entscheidungsfindung.

Medizinischer Nutzen:

  • Minimierung von inkontinenzbedingten Komorbiditäten (z. B. Hautschäden, Infektionen).
  • Vermeidung von längeren Tragezeiten voller IKP, um Hautverletzungen zu reduzieren.
  • Keine bekannten Kontraindikationen (kontinuierliche Überprüfung im Rahmen der Produktentwicklung).

Dauer der Nutzung:

Kurz-, mittel- oder langfristig einsetzbar.