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Wie funktioniert das Positionsmonitoring?

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Das Positionsmonitoring von alea nutzt einen Bewegungssensor im alea-Clip, um Pflegende in Echtzeit über die Körper- und Liegeposition von Pflegeempfängern mit Dekubitusrisiko oder bestehendem Dekubitus zu informieren. Die Funktion dient als Lagerungshilfe zur Dekubitusprophylaxe und unterstützt die Optimierung der Lagerungsintervalle.

Ziele der Funktion:

  • Dekubitus verhindern durch Anzeige der aktuellen und vorherigen Liegeposition.
  • Druckentlastung bestimmter Körperbereiche, um Reibung und Schäden zu minimieren.
  • Wundheilung fördern, indem zusätzliche Belastungen vermieden werden.

Indikation:

  • Einsatz bei: Personen mit Dekubitusrisiko oder Dekubitus (Stadium I–IV).
  • Aktivierung: Über das alea-Cockpit, wenn eine entsprechende Pflegebedürftigkeit oder ein Risiko vorliegt.
  • Dauer: Temporär oder dauerhaft nutzbar.

Anwendungshinweise:

  • Die alea-Hardware hat keinen direkten Kontakt zur Haut. Die Messung erfolgt kontaktlos über das Inkontinenzprodukt.

  • Nicht geeignet für immobile Pflegeempfänger auf automatischen Druckmatratzen.

Medizinischer Nutzen:

  • Echtzeit-Erfassung der Liegeposition zur gezielten Druckentlastung.
  • Optimierung der Lagerungsintervalle durch Pflegende.

Kontraindikation:

  • Nicht anwenden bei Nutzung automatischer Druckmatratzen.

Hinweis: Das System ersetzt keine pflegerischen Standards, sondern unterstützt die Entscheidungsfindung.